Lavin | Lavin

Der Schmelzofen muss sich im untersten Gebäude kurz vor der Holzbrücke befinden.

Gemeinde Lavin
Lokalität Lavin
Bezeichnung
Gegenstand Schmelzofen, Verhüttung
Erz
Position LV03 (Ost): 804200 / LV03 (Nord): 183060

Details

Da sich die Gebäude in Privatbesitz befinden sind keine weiteren Informationen bekannt.

Geschichte

  • Aus einer Schrift von 1700 geht hervor, dass H. Planta von Steinberg (Ardez) "jenseits Lavin ein Goldgruob bearbeiten lasse, aber mit schlechtem Nutzen, denn seine Bergknappen rissen ihm alle miteinander in einer Nacht aus.
  • In der zweiten Hälfte des 18. Jh. gründeten ein paar Unterengadiner eine Gesellschaft unter der Führung von Landeshauptmann von Planta aus Zernez, um die Erze im Val Tasna abzubauen. Dafür bauten sie in Lavin eine Schmelzhütte mit weiteren Gebäuden. Aus viel abgebautem Erz konnten Tafeln gegossen werden. Aufgrund von Streitigkeiten unter der Belegschaft musste der Betrieb eingestellt werden und die Gebäude wurden mit grossem Verlust verkauft.

Illustrationen

Titel Das Schmelz- und Aufbereitungsgebäude um 2011
Gemeinde Lavin
Lokalität
Fotograf Martin Schreiber
Jahr 2011
Titel Das Schmelz- und Aufbereitungsgebäude um 2011
Gemeinde Lavin
Lokalität
Fotograf Schreiber Martin
Jahr 2011

Literatur

Titel Verfasser Seiten Jahrgang  
Die Eisen-Kupfer-Kiesvorkommen von Lavin, Unterengadin Krähenbühl Hans 23-25 1987 
Erzlagerstätten und Bergbau im Schams, in Mittelbünden und im Engadin Escher Eduard 1935 
Beschreibung der Natur-Geschichte des Schweizerlandes Scheuchzer Johann Jacob 26-40 1707PDF
Über den Bergbau in Bünden (Original Staatsarchiv Graubünden B 1748) Salis-Marschlins, Ulysses 491-562 1806PDF
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